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Gutschein für einen neuen Erdenbürger

Storchenbild

Für einen neuen Erdenbürger gibt es für Stadtwerke-Kunden einen Gutschein für Strom aus Wasserkraft im Wert von 15 €. Einzulösen im Service-Center Stadtwerke, Fürst-Wilhelm-Str.15, 72488 Sigmaringen.

Regenerative Energien

Unter Regenerativen Energien versteht man:
Energieträger und -formen, die sich ständig auf natürliche Weise erneuern.

Solarenergie

Die Sonne liefert uns kostenlose Energie, die wir nutzen können.
Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung decken 50 bis 60% des Jahresbedarfs. Häuser mit niedrigem Wärmebedarf können ein Teil der Heizwärme über thermische Solaranlagen erzeugen.
 
Mit Hilfe der Solarstromtechnologie kann das unerschöpfliche Energiepotenzial der Sonne zur umweltgerechten Stromerzeugung genutzt werden. Wie effizient so eine Solaranlage arbeitet, hängt nicht nur von den technischen Eigenschaften des Systems ab.

Windenergie

Auch die Windenergie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie. Die Sonne erwärmt die Luft über dem Boden und das Wasser. Die Erwärmung der Luftschichten ist jedoch u.a. auf Grund der Neigung der Erdachse nicht gleichmäßig, so dass die Strahlungsintensität der Sonne von den Polen zum Äquator hin zunimmt: Durch lokale Erwärmungsunterschiede der die Erde umschließenden Luftschichten entstehen Druckunterschiede, die durch Luftbewegungen - die Winde - ausgeglichen werden.

Wasserkraft

In Deutschland die wichtigste erneuerbare Energie und eine indirekte Form der Sonnenenergie. In einem Wasserkraftwerk strömt Wasser zu einer oder mehreren Turbinen, die einen Generator antreiben, der Strom erzeugt. Weltweit liegt der Anteil an der Stromerzeugung bei über 20 Prozent mit hoher Ausbaufähigkeit, in Deutschland scheint mit 3,6 Prozent dagegen kaum mehr Potential gegeben.

Biomasse

Nachwachsende Rohstoffe sind organische Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die ganz oder in Teilen als Rohstoffe für die Industrie oder als Energieträger genutzt werden. Im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen erneuern sie sich jährlich oder in überschaubaren Zeiträumen. Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie. Biomasse wird von Pflanzen durch den Prozeß der Photosynthese gebildet. Die dafür notwendige Energie liefert die Sonne. Biomasse ist also ein nachwachsender, erneuerbarer Energieträger. Wird Biomasse energetisch genutzt, bleibt der Kohlendioxid-Kreislauf weitgehend geschlossen. Denn das in der Biomasse gebundene CO2 wird bei der energetischen Nutzung wieder freigesetzt. Biomasse ist sehr einfach in großen Mengen speicherbar. Dies unterscheidet sie von anderen erneuerbaren Energieträgern wie Solarenergie, Wind- und Wasserkraft. Alles was wächst, speichert Sonnenenergie. Bei der Energiegewinnung aus Biomasse wird unterschieden zwischen speziell zur Energiegewinnung angebauten Pflanzen (Energiepflanzen), land- bzw. forstwirtschaftlichen Rückständen und/oder Nebenprodukten (z. B. Stroh, Gülle, Waldrestholz), Produkten der Landschaftspflege (z. B. Aufwuchs von Landschaftspflegeflächen), organischen Rückständen zur Verwertung bzw. Entsorgung aus industriellen oder (haus)wirtschaftlichen Prozessen (z. B. Bioabfall, Klärschlamm) oder um organische Produkte nach der Endnutzung (z. B. Altholz). Es kann sich dabei um Festbrennstoffe aus Lignozellulose (z. B. um schnellwachsende Baumarten), um zucker-, stärke- oder ölhaltige Pflanzen (z. B. Zuckerrüben, Kartoffeln, Raps) zur Erzeugung pflanzenbürtiger Kraftstoffe (z. B. Ethanol, Pflanzenöl, Pflanzenölmethylester) oder um gasförmige Energieträger (z. B. Biogas aus Gülle) zur Wärme- und Stromerzeugung handeln

Biogas

Brennbares Gas, das bei der Vergärung von organischem Material wie Pflanzen, Gülle, Hausmüll und Kompost entsteht. Unter Luftabschluß und im Dunkeln zersetzen Bakterien organisches Material in den gasförmigen Kohlenwasserstoff Methan (dem Hauptbestandteil von Erdgas), außerdem entstehen Kohlendioxid und zahlreiche andere Gase in kleinen Mengen, so daß vor der Verbrennung z.B. in einem Blockheizkraftwerk oder auch direkt in einer Heizung das Biogas gereinigt werden muß. Die Hauptbestandteile des Biogases Methan und Kohlendioxid gehören zu den Treibhausgasen, trotzdem ist Biogas klimaneutral, da nur soviel Kohlendioxid freigesetzt werden kann, wie die Pflanzen vorher aus der Luft aufgenommen haben.

Holzfeuerung

Holz, das man zur Verbrennung nutzt, wird unter dem Begriff Brennholz oder Energieholz vertrieben. Hierzu zählen die unterschiedlichen Handelsformen. Dazu zählen Holzhackschnitzel, Brennscheitholz und Pellets. Wichtig für die Verbrennung ist immer, dass das Holz trocken ist. Es ist der älteste Brennstoff, den die Menschen nutzen. Holz hat nur etwa 1/5 des Energiegehaltes von Heizöl, seine Schadstoffemissionen sind erheblich größer als die von Kohle, Erdgas oder Erdöl. Neuartige Vergaser (z.B. mit Wirbelschichtfeuerung) erzielen einen höheren Wirkungsgrad bei verminderter Umweltbelastung. Positiv bei Holz ist, daß es nachwächst und dabei das bei der Verbrennung freigewordene Kohlendioxid wieder bindet (Photosynthese).

Geothermie

Nutzung der Erdwärme zur Wärmeversorgung und Stromgewinnung. Die Temperatur der Erde steigt mit zunehmender Tiefe um ca. 25 bis 30 ° Celsius pro Kilometer an. Verhältnismäßig hohe Temperaturen sind besonders in ehemals vulkanischen Regionen anzutreffen, da das heiße flüssige Magma des Erdinneren sehr nah an die Oberfläche vordringt. Hier kann die Erdwärme mit relativ hohem Wirkungsgrad energetisch genutzt werden. Siehe auch unter Erdwärme.

Wärmepumpen

Die Anlage holt Heizenergie aus dem Erdreich, der Luft, oder dem Wasser. Sie funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank. Die elektrische Wärmepumpe nutzt die in den Elementen gespeicherte Sonnenwärme als Energiequelle. Mit Strom pumpt sie eine im Rohrkreislauf der Anlage zirkulierende Flüssigkeit durch Rohrsysteme, komprimiert diese und bringt sie auf ein höheres Temperaturniveau. Ein Wärmetauscher überträgt die Energie aufs Heizwasser