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Stromausfall in Sigmaringen verlief ohne gravierende Schäden

(vom 12.11.2018)

Sigmaringen – Am vergangenen Samstag, 10. November 2018, kam es in Sigmaringen zu einem flächendeckenden Stromausfall im Versorgungsnetz der Stadtwerke Sigmaringen. Am heutigen Montag, den 12. November, begannen die Arbeiten zur Lokalisierung der Fehlerstellen.

„Wie es aussieht hatten wir Glück im Unglück. Es sind bisher keine durch den Stromausfall bedingten größeren Schäden bekannt geworden“, so die erste Einschätzung von Bernt Aßfalg, Werkleiter der Stadtwerke Sigmaringen am Montag. Auch im Stromnetz sollen durch das Sicherheitssystem keine größeren Schäden entstanden sein. Die Suche nach der Ursache des Stromausfalls und deren Analyse dauern noch an.

Im Rathaus selbst kam es aufgrund einer Überspannung aus dem Stromnetz zu einem Ausfall von mehreren technischen Komponenten. Dadurch war der Zugriff auf Netzlaufwerke zeitweise gestört, wodurch zeitweise kein Telefon- oder E-Mail-Kontakt zur Stadtverwaltung mehr möglich war. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen arbeiteten mit Hochdruck an der Lösung der Probleme. So konnten bereits am Vormittag Ersatzteile besorgt und gegen Mittag die Arbeit wieder wie gewohnt fortgesetzt werden“, berichtet Bürgermeister Dr. Marcus Ehm. Im Parkhaus der Stadtwerke Sigmaringen ist am Montag die Schrankentechnik infolge des Stromausfalls ausgefallen.

Hintergrund

Am Samstag, den 10. November 2018, kam es um 20.57 Uhr zu einem flächendeckenden Stromausfall im Versorgungsnetz der Stadtwerke Sigmaringen. Die Ursache war ein Kabelfehler im unmittelbaren Umfeld der Übergabestation auf der Binger Straße, dem zentralen Einspeisepunkt für das Verteilnetz. Das Sicherheitssystem des Stromnetzes schaltet in diesem Fall die Übergabestation automatisch ab, damit keine Folgeschäden an diesem zentralen Einspeisepunkt auftreten können.

Im ersten Schritt wurden die Leitungen lokalisiert und freigeschaltet, welche als schadhaft angezeigt wurden. Nach ungefähr einer halben Stunde nach Auftreten der Störung konnte die Übergabestation wieder an das Netz geschaltet werden. Damit war der überwiegende Teil aller Kunden wieder mit Strom versorgt. Das ist möglich, weil die Stromversorgung als vermaschtes Netz aufgebaut ist und damit alternative Leitungswege zur Verfügung stehen.

Nach einer Vorort-Kontrolle der an den schadhaft angezeigten Leitungen liegenden Umspannstationen konnten auch die letzten Netzbereiche gegen 22.30 Uhr wieder mit Strom versorgt werden.

Die Folgearbeiten zur Wiederinbetriebnahme von zentralen Heizungsanlagen in Verantwortung der Stadtwerke und die Kontrollen der Versorgungsanlagen im Gas- und Wasserbereich erstreckten sich noch bis in die Morgenstunden des Sonntags hinein.
Es waren fünf Mitarbeiter der Stromabteilung und der Bereitschaftsdienst für die Gas- und Wassernetze im Einsatz.

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