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Weltwassertag am 22. März

(vom 23.03.2018)

Stadtwerke investieren ins Trinkwassernetz

Vorarbeiter Wolfgang Kleiner bei der Leckortung mit dem Bodenmikrofon
Vorarbeiter Wolfgang Kleiner bei der Leckortung mit dem Bodenmikrofon
Bild: Loebe

Immer am 22. März ist Weltwasserstag. Dieser besondere Tag wurde von den Vereinten Nationen (VN) anlässlich der Weltkonferenz "Umwelt und Entwicklung" 1992 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen und wird alljährlich begangen. Er soll daran erinnern, dass Trinkwasser ein wertvolles Gut ist und auch heute noch viele Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Da diese Zeiten bei uns schon lange vergangen sind, vergessen wir gerne, dass die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung eine verantwortungsvolle Aufgabe ist, die mit großem Aufwand betrieben wird. Sie beginnt bei der Gewinnung aus den Brunnen und endet bei jedem Einzelnen, wenn man den Hahn aufdreht.

Gerade für den Transport des Wassers zu den Verbrauchern haben die Stadtwerke Sigmaringen zuletzt große Anstrengungen unternommen, um noch besser zu werden. Konkret geht es um die Senkung der Verluste, die innerhalb des eigenen Rohrnetzes immer wieder aufgrund von Leckagen oder Brüchen auftreten. Schließlich kosten diese Verluste unnötig Geld und das will man vermeiden.

Aktuell liegt die Verlustquote bei etwa 4,4 %. Das ist ein hervorragender Wert, liegt der bundesdeutsche Schnitt doch bei etwa sieben Prozent. Noch viel gravierender ist die Situation im europäischen Ausland mit Werten zwischen 20 und 40 Prozent.

Entscheidend ist ein leistungsfähiges und ausfallsicheres Leitungsnetz. Dieses wird regelmäßig saniert und auf den neuesten Stand gebracht, wobei die alten Gussleitungen gegen moderne und robuste Kunststoffleitungen ausgetauscht werden. Zuletzt investierten die Stadtwerke rund 670.000 Euro für die Sanierung in der Brunnenberg- und Zeppelinstraße (Sigmaringen), in der Lauchertgasse (Jungnau) und in der Uhlandstraße (Laiz).

Und sollte trotzdem ein Leck im Leitungsnetz auftreten, dann greift das Leckortungssystem der Stadtwerke. Dabei ist das gesamte Netz in eine Reihe von Messzonen aufgeteilt, in denen die Verbräuche ständig registriert und abgeglichen werden.

Im Falle eines Lecks schlägt dieses dann meistens in der Nacht Alarm, wenn trotz der zu erwartenden geringen Verbräuche in einer Sektion ein außergewöhnlich hoher Verbrauch verzeichnet wird. Das Gebiet wird mittels akustischer Messgeräte weiter eingegrenzt, bevor die Arbeiter vor Ort das Leck aufspüren und beheben. Alle Informationen werden in dem Leittechnik-System der Stadtwerke gesammelt, ausgewertet und visualisiert. Damit ist garantiert, dass Unregelmäßigkeiten schnell behoben werden.

Pro Jahr gelangen so circa 860.000 Kubikmeter Trinkwasser über das 160 Kilometer lange Leitungsnetz zu den Verbrauchern – immer klar, frisch und von bester Qualität.

Alle Informationen zum Trinkwasser gibt es unter www.stadtwerke-sigmaringen.de/de/Wasser

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