Gebäude

Stadtwerke stellen auf Krisenmodus um

(vom 18.03.2020)

Sigmaringen – Die Stadtwerke Sigmaringen haben sich für die Coronakrise bestmöglich gerüstet. Umfangreiche Maßnahmen sollen die Versorgung in den Bereichen Strom, Wasser, Gas, Wärme und öffentlicher Personennahverkehr sicherstellen. „Die Aufrechterhaltung unserer Versorgungssicherheit sowie der Schutz unserer Mitarbeiter*innen haben für uns in dieser Zeit oberste Priorität“, betont Oliver Dreher, stv. Werkleiter der Stadtwerke. In enger Abstimmung mit den weiteren Abteilungsleitern Andreas Gräfe (Technik) und Manfred Henselmann (Vertrieb) wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt.

Versorgungssicherheit im technischen Bereich

Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, werden im technischen Bereich und der Leitwarte getrennt und unabhängig voneinander agierende Monteurteams gebildet. Diese arbeiten im wöchentlichen Wechsel, um das Infektionsrisiko zu minimieren und persönliche Kontakte unter den Teams auszuschließen. Während ein Team vor Ort im Einsatz ist, arbeitet das zweite Team von zuhause aus im Home-Office und steht auf Abruf bereit, sollte das andere Team aus Infektions- oder Quarantänegründen ausfallen. Diese Vorgehensweise wird bereits seit Dienstag, 17. März umgesetzt.

Zählerablesungen und Zähleraustausche werden derzeit nicht durchgeführt. Zudem werden keine Hausanschlüsse hergestellt und keine Bauwasseranschlüsse durchgeführt. „Da wir uns darüber bewusst sind, dass durch die derzeitige Situation einige Personen und Unternehmen in eine finanzielle Schieflage geraten könnten, führen wir in Abstimmung mit der Stadt Sigmaringen bis auf Weiteres auch keine Zählerabklemmungen durch.“, erklärt Dreher.

Persönlicher Kundenkontakt wird eingeschränkt

Für einen Teil der Mitarbeiter im Service-Center und der kaufmännischen Abteilung wurden für das Arbeiten im Homeoffice die Voraussetzungen geschaffen, um bei einer weiteren Verschärfung der aktuellen Situation sicherzustellen, dass die täglichen Datenmeldungen zwischen Lieferanten und Netzbetreibern sowie die Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens gewährleistet werden können. Auch der Einkauf könnte jederzeit über das Homeoffice umgesetzt werden. Die Kontakte wurden dabei auf das Notwendigste heruntergefahren, das Service-Center bleibt für die Öffentlichkeit geschlossen. Kundenfragen werden weiterhin gerne telefonisch oder per Mail entgegen genommen.

Termine der Stadtwerkemitarbeiter außerhalb der eigenen Räumlichkeiten werden auf das zwingend Notwendige reduziert.

In diesem Zusammenhang wurde anfangs der Woche bereits der Rufbusverkehr in den Abendstunden eingestellt. Der öffentliche Personennahverkehr durch den Sigmaringer Stadtbus wird weiterhin gewährleistet. „Wir rufen dennoch alle Stadtbus-Nutzer*innen auf, zu ihrem eigenen Schutz das Angebot nur für zwingend notwendige Erledigungen zu nutzen und den sozialen Kontakt auf das notwendige Maß zu beschränken. Nur so kann die weitere Verbreitung des neuartigen Coronavirus nachhaltig verlangsamt werden“, mahnt Dreher. Bis auf weiteres werden keine Fahrkartenkontrollen in den Stadtbussen durchgeführt.

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